Design Thinking

In vielen Disziplinen, nicht zuletzt im Engineering [vgl. z.B. Faste (2001)], setzt sich das Design Thinking im Rahmen von Innovationsprozessen immer mehr durch. Die Grundlagen dieses Ansatzes gehen zurück auf die 1950 und 1960er Jahre. Bereits Herbert A. Simon (1969: 113) spricht von einer "Science of Design", worunter er "a body of intellectually tough, analytic, partly formalizable, partly empirical, teachable doctrine about the design process" versteht.

In Campus Startup Workshops lernen Studierende die Methode des Design Thinkings [vgl. etwa Schön (1983)], die darauf zielt, zum einen eine besondere Sensibilität für den jeweiligen Problemkontext zu entwickeln, zum anderen eine besondere Kreativität bezüglich von Einsichten, Ideen und Problemlösungen. Schließlich zählt drittens eine besondere Rationalität, um den Fit zwischen Lösung und Kontext analytisch zu hinterfragen.

 

 Literatur:

  • Faste, Rolf A. (2001) "The Human Challenge in Engineering Design", International Journal of Engineering Education, Vol. 17, Nos. 4 and 5, pp. 327-331, 2001.
  • Schön, Donald A. (1983) "The Reflective Practitioner: How Professionals Think In Action", New York: Basic Books, 1983.
  • Simon, Herbert A. (1969) "The Sciences of the Artificial", Cambridge/Mass., London: MIT Pr., 1969.
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